Oppidum Heidengraben

Ursprüngliche Siedlungsfläche auf der Albhochfläche um Grabenstetten.
Die zweireihig ausgebaute Befestigungsanlage umfasst eine Grundfläche von ca. 16,5 km².

 

Die ersten Siedlungsspuren auf dem Heidengraben stammen bereits aus dem 10. Jahrhundert v. Chr.

Neben Pfahl- und Gräberfunde aus dem 10. Jh. v. Chr. fanden sich zahlreiche keltische Hügelgräber aus der Hallstadtzeit.

Eine spätkeltische Besiedelung des Heidengrabens fand um 100 v. Chr. statt.  Zu dieser Zeit gab bereits in anderen Regionen stetige Konflikte zwischen Römern und Kelten. In diesem Zeitraum wurde durch den römischen Feldherr Caesar der Begriff Oppidum begründet. Mit Oppidum bezeichnete er größere wallartige Befestigungsanlagen.

Der Heidengraben wurde durch seine zeitliche Einordnung und der zwei Befestigungsringe somit als Oppidum bezeichnet und zählt zu den größten Oppida in Europa.

Wallanlagen auf der Albhochfläche um Grabenstetten.

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