Auf den Spuren der Kelten

Von der Hallstattzeit in die Neuzeit.

Vom Wanderparkplatz in Hengen geht es auf Waldpfaden gleich hinunter ins Tal. Dem Fischbach folgend führt der Weg bis Seeburg und weiter durch das Ermstal bis Bad Urach.

Der erste Anstieg in Urach führt stetig hoch bis zur Burgruine Hohenurach auf knapp 700 m.
Nach diesem kurzen Abstecher zur Hohenurach geht es wieder kurz hinunter in den Sattel und über die Ziegelsteige hoch zur Albhochfläche.

Auf Höhe der Rutschenfelsen kann man die einmalige Aussicht in Richtung Hohenurach geniesen bevor es dann weiter zur keltischen Wallanlage auf dem Runden Berg geht.

Von der früheren Keltensiedlung sind auf dieser kleinen und Hochfläche nur noch wenige Spuren zu entdecken.
Die exponierte Lage und der schmale Zugang über den Höhenrücken, lässt jedoch die Sinnhaftigkeit dieser frühzeitlichen Siedlungsanlage erkennen. Lediglich die Wasserversorgung dürften sich damals etwas mühsam gestaltet haben. Die nächsten Quellen sind hier der Uracher Wasserfall und die Gütersteiner Wasserfälle.  

Unbezahlbarer Wasserreichtum bei den Gütersteiner Wasserfälle.

Von diesem einzartigen Quellbereich geht es fix hinunter zum Vorwerk Güterstein. Dieses frühere Zisterzienserkloster gehört heute zu den Stützpunkten des Haupt- und Landgestüt Marbach.

Das nächste Ziel nach Bad Urach ist die Falkensteiner Höhle. Über einen abwechslungsreichen Albvereinsweg geht es hoch zur Hochfläche von Grabenstetten.

 

Die Hochfläche um Grabenstetten bildet eine natürliche Verteidigungsanlage. lediglich an wenigen Stellen mussten künstliche Wälle von den Kelten errichtet werden. Diese Wallanlage wurde in den letzten Jahren archäologisch untersucht und wird heute unter dem Projekt Heidengraben der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Siedelt man über einen langen Zeitraum in einem Gebiet, so entwickeln sich auch entsprechende Bestattungsrituale. Zahlreiche Bestattungsstätten aus der Hallstattzeit zeugen noch heute von den frühgeschichtlichen Siedlern.

Keltische Hügelgräber westlich von Grabenstetten.

Entlang der Höchfläche führt ein schmaler Pfad bis zur Ruine Hofen

Die Gustav-Jakob Höhle zählt zu den längsten Durchgangshöhlen auf der Schwäbische Alb und führt unterhalb der Ruine Hofen durch den Bergsporn.

 

Über Schlattstall und dem Goldlochweg verläuft die Tour hoch zur Ruine Sperberseck und schließlich zur Hochfläche von Böhringen. Im Schlussteil wird Böhringen am Lauhhügel (793 m) umfahren und endet kurz darauf am Ausgangspunkt in Hengen

Ruine Sperbereck mit sanierten Mauerresten (östlich von Gutenberg).

Download file: AlbCloud_Urach_Grabenstetten.gpx

Streckeninformation

  • SYM_KM_2_Blickle 52 km
  • SYM_UP_Blickle 1300 m
  • SYM_Down_Blickle 1300 m
  • Logo_MAX 790 m
  • Logo_MIN 450 m
Landschaft 90%
Ausdauer 80%
Fun Faktor 90%

Streckenbeschaffenheit

  • Logo_Trail 10 km
  • Logo_KIES 39 km
  • Logo_TEER 3 km

GPX Download siehe Seitenende

Zeitangaben zur individuellen Tourenplanung

13,0 Std.
Einkehrmöglichkeiten
8,0 Std.
Trinkflasche, Riegel
4,00 Std.
§2M Regel
Trinkflasche / Riegel
3,00 Std.
§2M Regel
Trinkflasche / Riegel

Tourenbilder

Keltische Siedlungsanlage auf dem Runden Berg oberhalb von Urach

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