Burgstall Eselsburg

Der Burgstall Eselsburg befindet sich auf dem exponierten Burgfelsen der gleichnamigen Ortschaft Eselsburg.
Die Burganlage wurde um das Jahr 1200 gegründet und dürfte auf den Resten einer früheren Befestigungsanlage entstanden sein.
Als erste Burgherren werden die Grafen zu Dillingen genannt, welche für die Gründung zahlreicher Burganlagen in dieser Region verantwortlich waren.

Auch die exponierte Lage mit dem markanten Halsgraben, konnte eine Zerstörung im Jahre 1462 nicht verhindern. 

Im geschichtsträchtigen Streit um Giengen, fand im Bereich der nahegelegenen Güssenburg, diese bedeutungsvolle Schlacht im Bayerischen Reichskrieg statt. Dieser endete im Jahre 1463 mit dem Prager Frieden.

In Verbindung mit der Eselsburg entstand auf er Alb die Sage der Steinernen Jungfrauen.

Eine neidvolle Burgherrin untersagte ihren hübschen Zofen jeglichen Umgang mit dem männlichen Geschlecht. Eines Tages beim Wasserholen an der Brenz, erlebten die jungen Mädchen einige schöne Stunden in Männergesellschaft. Der Zorn der Burgherrin folge prompt und die bildhübschen Mädchen befinden sich nun als Versteinerte Jungfrauen am Fischweiher.

Wer im Besitz des Buchbandes “Die Ostalb erzählt” ist, kann in diesem Werk die Sage um die Steineren Jungfrauen nachlesen – Ein Klassiker wie Rulaman.

Burgstall Eselsburg

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Blick vom Burgstall Eselsburg auf das Eselsburger Tal

Der neue Burgherr von Eselsburg

Markanter Halsgraben östlich des Burgstalls Eslesburg

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