Hülben

Zehn Hülben Rundtour


Diese Rundtour durch die Bolheimer Wälder führt vorbei an 10 Hülben. Diese einzigartigen Biotope gilt es zu schützen und zu bewahren. Durch die Karstflächen auf der Schwäbischen Alb waren Quellen und Wasser schon immer ein rares Gut. Umso wichtiger für Mensch und Tier waren die mit Regenwasser gespeisten Hülben; diese dienten stets als wertvolles Wasserreservoir.

Viele dieser Hülben entstanden durch natürliche Senken und teilweise auch durch menschliche Eingriffe. Hierbei musste in den wasserdurchlässigen Karstflächen, die eine oder andere Hülbe durch entsprechende Lehmschichten abgedichtet werden. In den letzen Jahren wurde auch in der Forstwirtschaft die Bedeutung dieser unersetzbaren Biotope erkannt.

Die Tour führt vom Bolheimer Kinderfestplatz hoch zum Lindach und in nördlicher Richtung zum Scheiterhau. 200 m vor der Abzweigung zur Scheiterhauhütte biegt ein Waldweg links ab, diesen ca. 300 folgend und anschließend auf einem Pfad ca. 100 m nördlich zum Kühloch. Diese Hülbe wurde im Herbst 2019 großzügig ausgebaggert und der Randbereich mit Douglasien bepflanzt. Weiter führt der Weg vorbei am Gemeindeberg und dem Rezenberg bis runter in Ugental und sofort wieder hoch über das Küpfendorferholzsträßle.  Ca. 200 m nach der Mordplatte zweigt der Weg links ab über den Roßberg um anschließend rechts zur 2. und 3. Hülbe zu gelangen. Diese 2 Hülben befinden links des Wegs zwischen Saufang und Suhle und sind vom Forstweg aus gut zu erkennen. Diese zwei Hülben wurden in den letzten Jahren von Schlamm und Blätter befreit.
Die 4. und 5. Hülbe befinden sich etwa 600 m nordwestlich der Basenhütte und sind in aktuellen Landkarten nicht verzeichnet. Auch diese Hülben wurden 2019 deutlich ausgebaggert und der Randbereich bei einer Hülbe vollständig abgeholzt. In östlicher Richtung geht es vorbei an der Basenhütte bis ins Ugental. Bis vor einigen Jahren führte am Ende des Ugentals ein schöner Pfad direkt ins Mönchstal. Leider wurde hier beim Bau des Weidezaums, die Bäume des Waldrandes als Posten verwendet und so ist dieser Weg nicht mehr begehbar. Unterhalb des Mönchshalde führt nun der Forstweg ins Mönchstal, dieser Talschluss wurde für mehrere Jahre als Nassholzlagerplatz für das Wiebke-Sturmholz (1990) verwendet. 
Vom Mönchstal führt der Weg nun südlich hoch zum Schneckenberg, wo sich die Hülbe Nr. 6 befindet. Diese neue Hülbe war bis vor wenigen Jahren nur eine moorige Stelle und nicht als Hülbe bekannt. Nach ersten, nicht sehr erfolgreichen Versuchen wurde mit großem Maschineneinsatz diese neue Hülbe am Schneckenberg realisiert. 

Entlang der Sauteichhütte und der alten Pflanzschulhütte am Katzenstich geht es weiter in Richtung Entenhülbe. Nach der Forstweg-Kreuzung am Katzenstich führte auch hier ein schöner Waldpfad zur Entenhülbe, dieser Pfad ist durch Rückearbeiten aber nicht mehr existent. Also hier den Schlepperspuren bis zur Entenhülbe folgen, die ebenfalls vor wenigen Jahren ausgebaggert und der Randbereich dieses Naturdenkmals für Jagdinteressen “gelichtet” wurde.

Auf der Ameisenstrasse führt der Weg wieder parallel zurück in Richtung Ugental und passiert auf halber Strecke die Wachtelhauhütte. Der Name Ameisenstrasse ist kein offizieller Name für diesen Weg, sondern entstand durch die zahlreichen und stattlichen Ameisenester entlang dieses Weges. Erschreckender Weise findet man heute nur noch sehr, sehr selten eines dieser Ameisennester. 

An der Wegkreuzung oberhalb des Ugentals biegt man nördlich ab in Richtung Bolheimer Wanderparkplatz. Auf dieser Strecke befindet sich links des Weges die Rehhau-Hülbe und rechts die Wachtelhau-Hülbe. Auch diese Hülben wurde erst vor kurzer Zeit vom Schlamm befreit und der Randbereich von Gehölz und Vegatation deutlich befreit. 

Am Wanderparkplatz/Kliffhütte führt links der Waldweg zur 10. und letzten Hülbe im Kahlschlag. Der Flurname Kahlschlag entstand nach dem 2. Weltkrieg, da dieser Bereich komplett gerodet und der Holzerlös als Reparationszahlung abgeführt werden musste.

Weitere Informationen zum Thema “Wertvolle Biotope

Biken, Wandern, Laufen
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Download file: AlbCloud_Huelbenweg.gpx

Streckeninformation

  • SYM_KM_2_Blickle 28 km
  • SYM_UP_Blickle 370 m
  • SYM_Down_Blickle 370 m
  • Logo_MAX 640 m
  • Logo_MIN 490 m
Landschaft 85%
Ausdauer 30%
Fun Faktor 80%

Streckenbeschaffenheit

  • Logo_Trail 1,0 km
  • Logo_KIES 26,0 km
  • Logo_TEER 1,0 km

GPX Download siehe Seitenende

Zeitangaben zur individuellen Tourenplanung

6,5 Std.
Keine Einkehrmöglichkeiten
4,0 Std.
Trinkflasche, Riegel
1,75 Std.
Trinkflasche
1,25 Std.
Trinkflasche

Tourenbilder

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